Nicht ganz nach Vorstellung ist das Spiel gegen den HC Thurgau vergangenen Sonntag verlaufen. Zwar waren die Damen des EHC Lustenau die meiste Zeit sicher die überlegene Mannschaft doch die Scheibe wollte nicht ins Tor, zudem war die Torfrau der Gäste eine Klasse für sich.
Im ersten Drittel waren die Wildcats bereits nach 6 Minuten 0:2 hinten. Trainer Martin Vidmar musste in der Verteidigung improvisieren, da Stammverteidigerin Jeanine Krahl krankheitsbedingt fehlte. Die Gastgeberinnen hatten viele gute Chancen scheiterten aber immer an der Torfrau aus der Schweiz Angela Moor. Zwei Minuten vor Schluss des ersten Drittels gelang Sonja Deutsch der Anschlusstreffer. Mit einem Stand von 1:2 ging es in die erste Drittelpause.
Kurz nach der Pause gelang Lustenau sogar der Ausgleichstreffer durch Julia Hagen. Doch die Freude war nicht lange, denn 4 Minuten später gelang den Schweizerinnen der Führungstreffer. Thurgau verwertete weitere 2 Konterchancen zu Toren um, somit stand es nach dem zweiten Drittel 2:5. Thurgau hatte ein sehr gutes Stellungsspiel, die Torchancen wo sie hatten wurden eiskalt ausgenutzt. Die Kaltschnäuzigkeit hat bei den Gastgeberinnen ein bisschen gefehlt, zwar hatten sie sehr viele Tormöglichkeiten, nur wollte es nicht so recht klappen.
Das dritte Drittel blieb Torlos, somit war der Endstand 2:5 für den HC Thurgau. Somit leider keine Punkte in der Schweizer Meisterschaft
EHC Wildcats Lustenau – HC Thurgau 2:5 (1:2, 1:3, 0:0)
Lustenau, Rheinhalle, 48 Zuschauer
Torfolge: 0:1 Moor N. (4), 0:2 Moor N. (6), 1:2 Deutsch (19), 2:2 Hagen (21), 2:3 Moor N. (26), 2:4 Moor N. (35), 2:5 Mangold (38)
Kommendes Wochenende spielen die Wildcats in der Schweizer Meisterschaft beim HC Ceresio am Samstag 17:00 Uhr. Da das erste Spiel von Ceresio verschoben wurde, ist dies die erste Begegnung gegen die Damen aus Ceresio.
Am Sonntag geht es dann weiter in der Tiroler Landesliga gegen die Icemice Telfs – Anpfiff 16:00 Uhr.
„Die erste Meisterschaft haben wir geschafft für diese Saison; Schweiz und Tirol sind noch ausständig. Dadurch, dass einige von uns 5 Jahre mehr Erfahrung haben, haben es viele schon erwartet, dass wir die Meisterschaft gewinnen. Doch auch wir hatten teilweise zu kämpfen, denn Rankweil und auch Feldkirch waren in der Defensive sehr gut und haben es uns nicht leicht gemacht. Ich finde auch, dass beide Mannschaften sich wirklich gesteigert haben. Es ist immer schwieriger gegen schwächere Mannschaften zu spielen, zudem haben wir auch wirklich allen Anfängerinnen die Chance gegeben Meisterschaftsluft zu schnuppern und die Fortgeschrittenen haben abwechslungsweise pausiert. Auch wenn es schlussendlich alle erwartet haben, wir sind sehr stolz, dass wir den ersten „Vorarlberger Meister” geholt haben, so Trainer Martin Vidmar



